Problem:
Der „Sweetlake“ ist mittlerweile seit
mehr als sechs Wochen zugefroren, ergo sechs Wochen nicht auf dem Wasser.
Lösung
= EISSURFEN
Nach einiger Recherchearbeit, Bestellung diverser Bauteile und
ein paar Stunden Bastelei war es gestern so weit, ich konnte endlich
meinen Eisgleiter ausprobieren. Schnell nach der Arbeit zum See,
das 4,7er aufgebaut und los ging’s. Es ist schon erstaunlich,
wie schnell man bei schlappen 4 Windstärken
mit so einem kleinen Segel wird (50 Km/h geschätzt).
Stürzer, der als Fotograf dabei war, ließ es sich nicht
nehmen, das „Geschoss“ auch zu testen. Nach wenigen
Minuten hatte auch er ein breites Grinsen im Gesicht, bis er seinen
Spitznamen gerecht wurde und in Jeans und Alltagsjacke über
das Eis rutschte und sich die Hosen nass machte. Das lag aber nicht
an der Angst vorm einbrechen, sondern vielmehr am bereits reichlich
vorhandenen Schmelzwasser, was auf dem Eis stand. Zum Glück
wohnt er ja nur wenige Meter vom See entfernt. Ich freu, wenn es noch ein paar kalte Tage gibt. Bis dahin muss
ich den Schlitten noch modifizieren und die Manövrierfähigkeit
verbessern. Denn für die Halse brauchte ich beinah die gesamte
Aselebenerbucht. Das ist auch bei Höchstgeschwindigkeit ein
zu großer Radius.
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